Wenn ich weiß, dass

das gegenseitige Abwerten zwischen Menschen / Menschengruppen eines der größten Konfliktpotentiale darstellt, macht es dann Sinn, es trotzdem zu machen?

hinterfragende smilies

Warum geschieht es dann aber so oft?

Möglicherweise in den Familien, unter Bekannten, am Arbeitsplatz, in Schulen, im Internet, zwischen Meinungs- / Glaubensgruppen, zwischen Nationen? Was wiederum bis zu Terror, Gewalt, Kriegen führen kann?

ODER 

ist sind die Zusammenhänge den meisten Menschen einfach nachhaltig nicht bewusst?

Abwertungen können bereits beginnen mit Aussagen wie „Der gesunde Menschenverstand sagt doch, dass ..“ (man unterstellt Andersdenkenden keinen gesunden Menschenverstand, der eigene Menschenverstand dagegen wird untermauert)
„Das ist doch Blödsinn“ (der Vorschlag des Anderen ist Blödsinn), etc.

Stephan Hawking > Auszug aus Focus > Stephen Hawking warnt die Menschheit vor einer großen Gefahr, die uns vernichten könnte. Sie lauert in jedem von uns. Doch der Physiker hat schon eine Lösung, wie wir den „größten Fehler der Menschheit“ unschädlich machen können.
„Unser eigenes Verhalten ist eine größere Gefahr als Umweltkatastrophen“ – „Die Aggression sei der „größte Fehler der Menschheit“ –
„Die Zukunft der Menschheit sichere die Empathie“

 

Leider viel zu oft vorkommend:
Erklärt man in Gesprächen die Gefahr, welche mit Abwertungen Andersdenkender verbunden ist, kommt oft die Antwort; „Ja, aber …. (die eigenen Verhaltensweisen werden gerechtfertigt). Die Möglichkeit einer gewaltfreien Kommunikation werden nicht wahrgenommen.

Auszug aus dem Buch Gustave Le Bon  7.5.1841 – 15.12.1931
„Psychologie der Massen“ v. Peter R. Hofstätter Kröner-Verlag
.
Man darf nicht glauben, eine Idee könne durch den Beweis ihrer Richtigkeit selbst bei gebildeten Geistern Wirkungen erzielen. Man wird davon überzeugt, wenn man sieht, wie wenig Einfluss die klarste Beweisführung auf die Mehrzahl der Menschen hat. Der unumstößliche Beweis kann von einem geübten Zuhörer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird schnell zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurückführen. Sehen wir ihn nach einigen Tage später wieder, wird er aufs neue mit genau denselben Worten seine Einwände vorbringen. Er steht tatsächlich unter dem Einfluss früherer Anschauungen, die aus Gefühlen gewachsen sind; und nur sie wirken auf Motive unserer Worte und Taten.“

??

Fakt: Man sollte früh beginnen, Menschen über die Erkenntnisse menschlicher Verhaltensforschung zu informieren und den Mensch für kausale Zusammenhänge menschlicher Verhaltensweisen zu interessieren.

Eine (globale) Bildungsrevolution – schon lange überfällig!?

Advertisements