Warum?

Pof. Tobias Brocher
Econ-Verlag
„Zwischen Angst und Übermut“
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— Es scheint eine Lücke zu bestehen zwischen unserer Wahrnehmungsfähigkeit und unserer Intelligenz. Wir wissen, dass Krieg tödlich, grausam und zerstörerisch ist. Wenn ihn niemand will und er dennoch eintritt, so muss es in uns selbst Bedingungen geben, die wir noch nicht genügend wahrzunehmen vermögen. Wir haben noch keine Mühe darauf verwandt, diese Bedingungen genauer zu studieren, um zu erkennen, an welcher Stelle der Friede eigentlich verloren wird, lange bevor ein Krieg beginnt. —

Diese Erkenntnis beziehungsweise Hinterfragung ist auch auf die vom Menschen verursachte Umweltzerstörung zu übertragen.

Beobachtet man die gegnerische kausale Zusammenhänge menschlicher Verhaltensweisen begründet auf individuelle Denkstrukturen der Menschen und Meinungsgruppen, so erkennt man gleiche Mechanismen, die oft immer wieder in menschlich negativen Entwicklungen und Leid enden.

Genau in diesem Zusammenhang ist es auch sehr fragwürdig, warum der MENSCH als MENSCH im Bereich seiner allgemeinen Schulbildung kaum etwas über die Erkenntnisse menschlicher Verhaltensforschung  gelehrt bekommt.  Die Bildung über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung ist mindestens genauso wichtig – wenn nicht sogar noch wichtiger – wie Lesen, Schreiben, Rechnen.  Der Großteil der Menschen bleibt deshalb im Zusammenhang des Bedürfnisses nach Anerkennung leicht manipulierbar mit all den daraus entstehenden fatalen Folgen > groteske Hörigkeit und Loyalität > Kriege, Gewalt, Terror, Überschuldung, Umweltzerstörung, etc.  >> SIEHE

Argumente wie „die da oben wollen keine Aufklärung“ sind hierzu ursächlich nicht glaubwürdig. „Die da oben“ haben schlussendlich die gleichen Bildungssysteme  durchlaufen und weisen somit gleiche Verhaltensweisen auf.

Zudem sind beispielsweise keine Politiker bislang bekannt, welche sich bewusst gegen die Forderung ganzheitlicher Bildungssysteme aussprechen. Möglicherweise weil ganzheitliche Bildungssysteme zu wenig bis nicht gefordert werden?

„Viele psychosomatische Erkrankungen mit all ihren möglichen negativen privaten und gesellschaftlichen Folgen könnten vermieden werden, würde bei Menschen eine bestmögliche psychische Gesundheit gefördert.“ In der Medizin hat man die Notwendigkeit ganzheitlicher Gesundheitsmechanismen im Hinblick auf menschliche Gesundungsprozesse erkannt. WARUM noch nicht im Bereich der Gesundung menschlichen Miteinanders in Harmonie mit der Umwelt?

Es wäre wünschenswert, wenn möglichst viele Menschen in Eigenregie Neugierde für ein Bewusstwerden kausaler Zusammenhänge zwischen menschlicher Verhaltensweisen und Missstände entwickeln, um sich für eine Bildungsrevolution einzusetzen.

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